Zahlungsverkehr und Konten

In der Anlegerbuchführung werden in einer Nebenbuchhaltung die Zahlungseingänge erfasst, geprüft und nachverfolgt. Lastschriften mit SEPA Mandat werden erstellt und überwacht. Die Ausschüttungen und Zinszahlungen werden abgerechnet, verteilt und der komplette Zahlungsverkehr getätigt.

Die Anlegerbuchführung wickelt sämtliche Zahlungsein- und -ausgänge ab. Lastschriften (SEPA-konform) werden getätigt, ebenso wie Ausschüttungen, Zinsen sowie die Erstellung und Prüfung von Kontoauszügen.

Zahlungseingang

Die Anlegerbuchführung basiert auf den FIBU-konformen SKR03 bzw. SKR04-Kontenrahmen und wickelt sämtliche Zahlungsein- und ausgänge ab. Ein Export der Konten an die FIBU ist möglich.

Dabei unterstützt das elektronisches Einlesen von Kontoauszügen die Massenbuchungen (z.B. monatliche Rateneinzüge). Einzelbuchungen sind selbstverständlich dennoch möglich.

Lastschriften

SEPA-Mandate (Lastschriften) müssen gebildet/mitgeführt werden und die SEPA-konforme Abwicklung Ihres Zahlungsverkehrs muss garantiert sein.

Informationen über ausstehende Beträge sowie Einzahlungsstände sind von hoher Wichtigkeit und liefern die notwendige Transparenz und den Überblick in Ihrem Aufgabengebiet. Mahnungen müssen überwacht und auf Zahlungsausfälle reagiert werden.

Ausschüttungen & Zinsen

Es gibt vielfältige Berechnungen, die im Lebenszyklus eines Anlegers benötigt werden: Gewinnverteilung, Verlustverteilung, Entnahmepläne, Anteilskauf, Basisdividende, Verzinsung, Gebührenberechnung.

Die Ausschüttungen bzw. Zinsverteilungen an Anleger finden – ja nach AIF-Konzept – im jährlichen, halbjährlichen, quartalsweisen oder gar monatlichen Turnus statt.

Dabei werden die Bei- und Austritte einzelner Verträge (Zugänge/Umschreibungen/Abgänge), sowohl der Rechtsvorgänger als auch -nachfolger pro rata temporis (Bank- oder Kalendertage), innerhalb eines definierten Zeitraums (bspw. Wirtschafsjahr) berücksichtigt.

Als Verteilungsbasis stehen mehrere Optionen zur Verfügung: Einzahlungsstände, Kontensalden, Kontobewegungen, nominales Kapital etc.

Unser System ermöglicht die Berechnung von verschiedensten Dingen auf dem Konto des Anlegers.

  • Gewinnverteilung
  • Verlustverteilung
  • Ergebnisverteilung
  • Entnahmepläne
  • Anteilskauf
  • Basisdividende
  • Verzinsung
  • Gebührenberechnung
  • Berechnung der fälligen Steuern

Diese Berechnungen können in beliebiger Art kombiniert werden und als Vorlage, einem sogenannten Berechnungsprofil, hinterlegt werden. Die monatliche Zinsberechnung mit Berechnung der Kapitalertragssteuer oder die Entnahme der im Prospekt hinterlegten Vertriebskosten können so effizient und durchschaubar durchgeführt werden.

Die Mitteilung über die Ausschüttungen/Zinsen erfolgt pro Kunde und AIF in einem Ausschüttungsschreiben, das die Beträge der einzelnen Verträge auflistet und in einer Gesamtsumme verständlich für den Anleger darstellt. Diese sog. Master-Detailbeziehung wird von der Output-Managementsoftware A2A sichergestellt.

Zahlungspläne

Viele Produkte haben einen monatlichen Zahlplan. Diese Zahlungen sind oft per Lastschrift vom Konto des Kunden einzuziehen. Für den Einzug der Lastschrift gibt es unterschiedliche Standards. In Deutschland gibt es das bisherige Verfahren von Einzugsermächtigung und Abbuchungsauftrag, meist in Verbindung mit dem Dateiformat DTA oder DTAUS. In Österreich findet sich das Format EDIFACT DirDeb, auf europäischer Ebenen (inkl. Schweiz und anderen) hat man sich für den neuen Standard SEPA entschieden.

Egal welche Dateien ihre Bank benötigt, unsere Software kann aus den automatisch berechneten Zahlplänen die gewünschten Dateien erstellen.

Die Erstellung der Dateien ist sehr einfach. Wir haben einen zentralen Dialog für alle zu verwaltenden Produkte. Der Dialog berechnet alle nötigen Dateien und bietet dann automatisch die einzelnen Dateien zur Erstellung an. Folgende Unterscheidungen sind möglich:

  • Datei je Produkt oder je Gesellschaft
  • Datei je Bankkonto (z.B. Deutschland/Österreich)
  • Datei nach Zahlungsart (z.B. Sonderzahlung/Rate)
  • Datei nach Art der Zahlung (z.B. Abbuchung/Einzug/SEPA)

Für jede Datei wird ein übersichtlicher Begleitzettel erstellt. Die Dateien werden in einem Ordnersystem abgelegt und sind in sogenannten Transaktionen organisiert. Somit ist immer klar, welche Buchungen in welcher Datei enthalten sind und welche noch in eine Datei verpackt werden müssen.

Bei der Berechnung der fälligen Raten ist unser System ebenfalls sehr genau. Wir ziehen die Raten immer bis zur vollständigen Begleichung des Forderungskontos ein. Damit können anfallende Gebühren zu Lasten des Kunden automatisch dem Kunden berechnet werden. Die Schlußrate ist dabei in der Regel "krumm", ist also keine vollständige Rate.

Raten können sich aus unterschiedlichen Beträgen zusammensetzen, inkludiertes Agio wird auch so behandelt.

Die einzelnen Sollbuchungen des Zahlplans werden in jedem Vertrag dargestellt und können dort bei Bedarf verändert werden. Aussetzer, Nachholer oder der Einzug einer Startzahlung stellen kein Problem dar.

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